Herzlich willkommen

Es freut mich, dass du unsere website besuchst und damit Interesse an unseren Produkten zeigst. Wir möchten dir die Suche nach einem  für dich geeigneten Mundstück erleichtern, indem wir grundlegende Dinge erklären, Fachbegriffe definieren und Eigenschaften einzelner Komponenten (Ränder, Kessel, Stängel) subjektiv beschreiben.


Prof. Martin Mühlfellner, Trompete

 

Unsere Philosopie - unsere Meinung

Kann ein Mundstück noch verbessert werden?

 

Die wohl bekanntesten Mundstückmodelle, die aus unserer Werkstätte stammen, sind jene der Trompetenserie G, die wohl zu einem Standard in den Wiener Orchestern wurde. Viele Spitzenmusiker nahmen Einfluss auf die Form dieser Mundstücke, bis Modelle wie G1, G2, usw. letztlich ihre typische Façon erhielten. Dabei muß man sich zwangsläufig die Frage stellen:

 

Kann ein Mundstück noch verbessert werden?

 

Meiner Meinung nach gibt es keine guten und keine schlechten Mundstücke – es werden lediglich

passende oder unpassende Mund­stücke verwendet.

Abgesehen von Billigstprodukten, die in den meisten Fällen ein neugekauftes Instrument komplettieren sollen, werden die meisten Mundstücke gemeinsam mit kompetenten Musikern entworfen, welche damit versuchen, ihre konkreten Klangvorstellungen zu verwirklichen. Ent­scheidend ist jedoch, wie präzise diese Entwürfe in die Tat umgesetzt werden können und über Jahre hindurch produziert werden.

So wie jedes Land seine Sprache und jede Region ihre Eigenheiten besitzt, die im ansässigen Menschentyp seinen Niederschlag findet, so haben auch Instrumente und Mundstücke jene Charakteristika, die dessen Mentalität gerecht zu werden versuchen.

 

Der Wiener Klangstil ist ein Begriff in diesem Zusammenhang, der unseren Orchestern und deren Musikern weltweit Anerkennung und Bewunderung zugleich brachte. Nicht zuletzt tragen unsere Mundstücke dazu bei, diesen Klangstil zu pflegen und zu erhalten. Unser Ziel wird es aber auch sein, diesen Stil weiterhin mitzugestalten und auch zu tradieren.


Die vielfältigen Anforderungen an Musiker und das ständige Streben nach noch differenzierterer Ausdrucksweise im Spiel kann und darf an einem verantwortungsbewussten Instrumenten- oder Mundstückhersteller nicht spurlos vorübergehen. Aus diesem Grund versuche ich durch stetige Weiterentwicklung meiner Produkte dem Musiker seine oft schwierige Aufgabe zu erleichtern. Der Musiker soll ein Mundstück wählen können, das ihm größtmögliche Flexibilität in der Erlangung seiner Klangfarbe, seines Stiles und Wohlbefindens bietet. Einen wesentlichen Beitrag, diese Ziele zu erreichen, glaube ich mit der Entwicklung der mehrteiligen Mundstücke geleistet zu haben. Innerhalb meines Forschungsprojektes „Wiener Mundstück“ wurden viele Mund­stücke auf deren Eigenschaften hin getestet. Diese Erkenntnisse fanden ihren Niederschlag in neuen Formen, die nun in einem Modulsystem mit traditionellen Produkten kombiniert werden können. Die Standardserie G konnte nach Meinung namhafter Musiker abermals verbessert werden. Neuentwicklungen runden das Programm ab und erhalten es auch für die Zukunft tauglich.